Geschichte der Standorte A-Z

Madrid

Deutsche Bank Repräsentanz Madrid

Eröffnung:
04.04.1973

Land:
Spanien



Durch die Umwandlung einer seit April 1973 existierenden Repräsentanz entstand in der spanischen Hauptstadt am 17. Oktober 1979 die zehnte Auslandsfiliale der Deutschen Bank. Auf einer Pressekonferenz in den historischen Räumen der Madrider Börse stellten sich die beiden Vorstandssprecher F. Wilhelm Christians und Wilfried Guth den Fragen spanischer und deutscher Journalisten. Die Deutsche Bank war die erste ausländische Bank, die sich an diesem Ort präsentieren konnte.
Die Deutsche Bank hatte sich in den 1970er Jahren als Manager oder Co-Manager bei Emissionen spanischer Unternehmen im Ausland betätigt, so bei Anleihen der Autopistas Concessionare Española, des Instituto Nacional de Industria sowie bei zwei Anleihen des Königreichs Spaniens. Zum Zeitpunkt der Filialeröffnung war die Bundesrepublik der drittgrößte Handelspartner Spaniens. Spanien befand sich damals in einem Transformationsprozess, der nach dem Tod Francos eingeleitet worden war. 1978 konnte eine neue demokratische Verfassung verabschiedet werden, und mit dem Beitritt Spaniens zur Europäischen Gemeinschaft (1986) wurde diese Entwicklung abgeschlossen, die von einem lebhaften wirtschaftlichen Aufschwung begleitet wurde.



Madrid (Deutsche Ueberseeische Bank)

Deutsche Ueberseeische Bank Filiale Madrid

Eröffnung:
01.04.1907

Land:
Spanien



Die Geschäftsbeziehungen der Deutschen Bank zu Spanien reichen bis in die achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts zurück. Im Zusammenhang mit spanischen Elektrizitätsprojekten gründete die Deutsche Bank im Jahr 1889 zusammen mit dem Bankhaus Arthur Gwinner (dessen gleichnamiger Inhaber einige Jahre später zur Deutschen Bank wechselte und 1910 ihr Vorstandssprecher wurde) den Banco Hispano Alemán in Madrid. 1894 wandelte die Deutsche Bank den Banco Hispano Alemán in eine Kommanditgesellschaft unter dem Namen Guillermo Vogel & Co. um. Über ein Jahrzehnt vertrat dieses Institut die Interessen der Deutschen Bank in Spanien. 1907 übernahm die Deutsche Ueberseeische Bank (DUB) – die 1886 gegründete Südamerikatochter der Deutschen Bank, die sich in dieser Zeit auch in Spanien etablierte – Guillermo Vogel & Co. und eröffnete an deren Stelle unter eigenem Namen eine Filiale in Madrid. Der DUB gelang es rasch, eine beachtliche Stellung in der spanischen Bankenwelt einzunehmen und eine führende Position bei der finanziellen Abwicklung des deutsch-spanischen Warenverkehrs zur erreichen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die spanischen Filialen der DUB verstaatlicht. Der spanische Staat als neuer Eigentümer verkaufte 1949 die verbliebenen Aktiva an eine Aktionärsgruppe, die die spanischen Filialen in einem neuen Institut, dem Banco Comercial Transatlántico  – auch als Bancotrans bezeichnet – verselbständigte. 1957 erwarb die reaktivierte DUB wieder einen 10-prozentigen Anteil an diesem spanischen Institut. 1968 begann die Deutsche Bank selbst sich am Bancotrans zu beteiligen und erhöhte ihren Anteil kontinuierlich, bis sie 1989 die Kapitalmehrheit besaß. Parallel dazu verfolgte die Deutsche Bank mit der Eröffnung der Madrider Repräsentanz (1973) und deren Umwandlung in eine Filiale (1979) eine Strategie der direkten Präsenz in Spanien. Nachdem die Deutsche Bank 1993 auch den Banco de Madrid erworben hatte, fusionierten Anfang 1994 Bancotrans und Banco de Madrid zur Deutsche Bank Sociedad Anónima Española mit zusammen über 250 Filialen. Mit einem Schlag war die Deutsche Bank landesweit unter eigenem Namen in Spanien präsent.


Magdeburg

Deutsche Bank Filiale Magdeburg

Eröffnung:
15.06.1921

Land:
Deutschland

Schließung:
1945

Neueröffnung:
1990



Die Disconto-Gesellschaft, Berlin (Fusion mit der Deutschen Bank 29.10.1929), übernahm 1917 den Magdeburger Bankverein, Magdeburg, und seine Filialen. Der Magdeburger Bankverein wurde 1867 als Magdeburger Bankverein Kincksieck, Schwanert & Co., Magdeburg, gegründet.



Mährisch-Schönberg

Deutsche Bank Filiale Mährisch-Schönberg

Eröffnung:
01.11.1938

Land:
Deutschland, Sudetenland

Schließung:
1945



Übernahme der Böhmischen Union-Bank

 


Maikammer

Deutsche Bank Zahlstelle Maikammer

Eröffnung:
29.10.1929

Land:
Deutschland

Schließung:
1942

Neueröffnung:
1945



Die Zahlstelle ging aus der am 29.10.1929 erfolgten Fusion der Deutschen Bank und der Disconto-Gesellschaft hervor, in die auch die 1870 gegründete Rheinische Creditbank, Mannheim, mit ihren jeweiligen Niederlassungen eingebunden war.

Die Rheinische Creditbank Zahlstelle Maikammer entstand 1921 aus der Übernahme der Pfälzischen Bank, Ludwigshafen, und ihrer Filialen. Die Pfälzische Bank unterhielt seit 1919 eine Depositenkasse in Maikammer.

Zum 1.7.1980 wurde die Zahlstelle geschlossen.


Mainz

Deutsche Bank Filiale Mainz

Eröffnung:
04.12.1919

Land:
Deutschland



Die Disconto-Gesellschaft, Berlin, übernahm 1909 das im Jahre 1841 gegründete Bankhaus Bamberger & Co., Mainz. Das Bankhaus Bamberger & Co. hatte 1908 das 1840 gegründete Bankhaus Gebr. Oppenheim, Mainz, übernommen. Die Disconto-Gesellschaft Filiale Mainz wurde nach der Fusion mit der Deutschen Bank am 29.10.1929 mit deren Filiale Mainz verschmolzen.



Malchin

Deutsche Bank Filiale Malchin

Eröffnung:
01.07.1990

Land:
Deutschland



Geschäftsbeginn als Deutsche Bank-Kreditbank AG


Manama

Deutsche Bank Repräsentanz Manama

Eröffnung:
06.03.1983

Land:
Bahrain


Manila

European Asian Bank Repräsentanz Manila

Eröffnung:
1975

Land:
Philippinen



Aus der Repräsentanz der European Asian Bank in Manila ging die Filiale der European Asian Bank hervor, die am 20.9. 1977 eröffnet wurde. 1986 wurde die European Asian Bank in die Deutsche Bank (Asia) umgewandelt, die 1988 auf die Deutsche Bank AG verschmolzen wurde. Seit 1996 besitzt die Deutsche Bank Filiale Manila eine Vollbanklizenz.



Mannheim

Deutsche Bank Filiale Mannheim

Eröffnung:
29.10.1929

Land:
Deutschland



In Mannheim kam es im Zuge der Fusion der Deutschen Bank mit der Disconto-Gesellschaft 1929 zur Eingliederung von zwei bedeutenden Regionalbanken; der zum Umkreis der Deutschen Bank zählenden Rheinischen Creditbank und der seit ihrer Gründung der Disconto-Gesellschaft nahestehenden Süddeutschen Disconto-Gesellschaft.

Rheinische Creditbank

Die Rheinische Creditbank wurde 1870 von einem kleinen Gründerkreis in Mannheim ins Leben gerufen. Mitte Oktober 1870 nahm die Bank ihre Tätigkeit auf. Zunächst beschränkte sich die Rheinische Creditbank darauf, die Stadt Mannheim sowie den Handel und die Industrie vor Ort mit notwendigen Krediten zu versorgen. Ihrer selbst gestellten Aufgabe, ganz Baden mit Bankdienstleistungen zu versorgen, kam die Rheinische Creditbank schon bald durch die Gründung von Filialen in den wichtigsten Städten nach. Eine erste Filiale konnte die Bank bereits am 1. Juli 1871 in Freiburg eröffnen. Weitere Filialen wurden 1872 in Karlsruhe, 1873 in Konstanz und 1874 in Heidelberg errichtet. 1898 fusionierte die Rheinische Creditbank mit der Kaiserslauterer Bank und errichtete ihre erste Filiale in der Pfalz. 1899 wurden weitere Niederlassungen in Offenburg, Straßburg und Lahr durch die Übernahme regionaler Bankhäuser errichtet.
Ende 1904 ging die Rheinische Creditbank die bedeutendste Fusion in ihrer bisherigen Geschichte ein: Sie übernahm die Oberrheinische Bank, die durch den Zusammenbruch der Aktiengesellschaft für chemische Industrie in Mannheim stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Durch diese Transaktion wurde die Rheinische Creditbank nicht nur zur führenden Kreditbank Süddeutschlands mit einem beträchtlich erweiterten Filialnetz, sie verfügte nun außerdem über direkte Verbindungen zur Deutschen Bank, die seit 1898 eine Interessengemeinschaft mit der Oberrheinischen Bank eingegangen war. Die Expansion der Rheinischen Creditbank ging weiter: In den Jahren 1906 bis 1909 übernahm sie das Pforzheimer Privatbankhaus Julius Kahn & Co., das Bankgeschäft A. Sulzberger in Konstanz, die Gewerbebank in Speyer, den Schwarzwälder Bankverein in Triberg sowie das Bankhaus Schneider & Co. in Pirmasens. 1911 traf die Rheinische Creditbank ein Arrangement mit ihrem schärfsten Konkurrenten auf linksrheinischem Gebiet, der Pfälzischen Bank in Ludwigshafen. Durch den Abschluss dieser Interessengemeinschaft war die Rheinische Creditbank zweifellos zum dominierenden Kreditinstitut in Baden, im Elsaß und der bayerischen Pfalz aufgestiegen. Im Jahre 1921 geriet die Pfälzische Bank in Zahlungsschwierigkeiten aufgrund von Devisenspekulationen ihrer Münchner Filiale. Nur durch das sofortige Eingreifen der Rheinischen Creditbank und der Deutschen Bank konnte ein Zusammenbruch der Bank mit unabsehbaren Folgen für die Wirtschaft Süddeutschlands verhindert werden. Die Liquidation der Pfälzischen Bank wurde in der Weise durchgeführt, dass ihre Zweigstellen in Frankfurt am Main und in Bayern von der Deutschen Bank, alle übrigen Niederlassung von der Rheinischen Creditbank übernommen wurden. Für die Rheinische Creditbank bedeutete die Fusion mit der Pfälzischen Bank den größten Expansionsschritt ihrer Geschichte. Mit einem Schlag erweiterte sie ihr Zweigstellennetz um 50 Niederlassungen. Durch diese gewaltige Ausdehnung konnte die Bank zwar ihr Geschäftsfeld deutlich erweitern, doch zugleich hatte sie ihren Verwaltungsaufwand auch beträchtlich erhöht.
Der Abstand zum schärfsten Konkurrenten der Rheinischen Creditbank, der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft, hatte sich durch Krieg und Inflation stark verringert.

Süddeutsche Disconto-Gesellschaft

Die Gründung der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft in Mannheim nimmt in der Entwicklungsgeschichte der deutschen Provinzaktienbanken in zweifacher Hinsicht eine Sonderrolle ein: Zum einen erfolgte die Gründung erst 1905, mehr als 30 Jahre nach der zweiten großen Gründungswelle im deutschen Aktienbankwesen, zum anderen entstand die Süddeutsche Disconto-Gesellschaft durch Umwandlung des seit 1785 bestehenden Mannheimer Privatbankhauses W. H. Ladenburg & Söhne in eine Aktienbank, womit ein eher unübliches Gründungsverfahren gewählt wurde. Durch den Gesellschaftsvertrag vom 25. Januar 1905 wurde das Bankhaus Ladenburg in die Süddeutsche Disconto-Gesellschaft AG überführt.
Erste Filialen errichtete die Süddeutsche Disconto-Gesellschaft 1905 in Pforzheim und Lahr. Weitere Niederlassungen folgten in den Jahren 1906 bis 1910 in Heidelberg, Freiburg, Landau und Bruchsal, wobei jeweils Privatbanken übernommen wurden. 1911 wurden Filialen in Karlsruhe und Worms, 1914 eine Niederlassung in Baden-Baden eröffnet.
Gesellschaft den Ausbau ihres Zweigstellennetzes in den Jahren weiter fort: Niederlassungen wurden in Durlach, Singen, Lörrach, Rastatt, Kehl, Neustadt a.d.H., Villingen und Ludwigshafen eröffnet. Die kontinuierliche Expansion des Zweigstellennetzes änderte sich mit Kriegsende hinsichtlich des Tempos und der Richtung. Die Süddeutsche Disconto-Gesellschaft nutzte die Inflationsphase, um die Zahl ihrer Niederlassungen beträchtlich zu erhöhen und über Baden hinaus auszudehnen. Zwischen 1919 und 1922 errichtete die Bank 29 Filialen, 8 Depositenkassen, 13 Zahlstellen und 5 Wechselstuben, die sich nicht nur in Baden, sondern auch in Württemberg, der bayerischen Pfalz und dem französisch besetzten Saargebiet befanden. In einigen Fällen war durch die Übernahme kleinerer Privatbankhäuser bereits eine geschäftliche Basis vorhanden, auf die die neuen Geschäftsstellen aufbauen konnten. Meist handelte es sich bei den neuen Niederlassungen aber um völlige Neugründungen. Das Ausmaß der Expansion war enorm, wie einige Zahlen zeigen. Ende 1922 verfügte die Süddeutsche Disconto-Gesellschaft mit 28 Filialen, 23 Depositenkassen, 19 Zahlstellen und 7 Wechselstuben über ein flächendeckendes Zweigstellennetz im Südwesten Deutschlands, das auch dem Vergleich mit der Rheinischen Creditbank, standhielt. Schon Ende 1922 war jedoch der Höhepunkt der Expansion überschritten. Noch im gleichen Jahr, und vor allem 1923, wurden bereits 19 Niederlassungen wieder geschlossen.
Die seit ihrer Gründung bestehenden Beziehungen zur Disconto-Gesellschaft in Berlin wurden im Inflationsjahr 1922 durch personelle Verflechtungen weiter intensiviert.
Wie das gesamte Bankgewerbe war auch die Süddeutsche Disconto-Gesellschaft seit 1924 besonders durch den Umstand beeinträchtigt, dass der hohen Kapitalnachfrage der Kreditkundschaft kein entsprechendes Passivgeschäft gegenüberstand.

Die Entscheidung über die Zukunft der Rheinische Creditbank wie auch ihrer Konkurrentin, der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft, fiel im Jahre 1929. In die Fusion der beiden Berliner Großbanken, die am 29. Oktober 1929 genehmigt wurde, waren auch die beiden Mannheimer Regionalbanken eingebunden. Bereits am 28. Oktober 1929 hatte die Generalversammlung der Rheinischen Creditbank den Fusionsvertrag einstimmig angenommen. Die Aktien der Creditbank wurden im Verhältnis 4:3 in Aktien der Deutschen Bank umgetauscht. Die ehemalige Zentrale der Rheinischen Creditbank firmierte fortan als Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, Filiale Mannheim. Der Name „Rheinische Creditbank“ verschwand nach fast 60 Jahren aus der Bankenwelt. Die Generalversammlung der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft genehmigte ebenfalls am 28. Oktober 1929 einen Fusionsvertrag; die Aktionäre erhielten Aktien der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft über nominal 500 RM im Tausch gegen Aktien der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft über nominal 600 RM.

Von 1947 bis 1952 war Mannheim Sitz der Südwestbank, eines zeitweiligen Nachfolgeinstituts der Deutschen Bank.

 



Marbach

Deutsche Bank Filiale Marbach

Eröffnung:
24.05.1972

Land:
Deutschland


Marburg

Deutsche Bank Filiale Marburg

Eröffnung:
1930

Land:
Deutschland

Schließung:
1942

Neueröffnung:
24.08.1965



Die Filiale entstand 1930 durch die Übernahme des Bankhauses L. Pfeiffer in Kassel und dessen seit 1916 bestehender Niederlassung in Marburg.



Marienbad

Deutsche Bank Depositenkasse Marienbad

Eröffnung:
01.11.1938

Land:
Deutschland, Sudetenland

Schließung:
1945



Übernahme der Böhmischen Union-Bank


Marienberg

Deutsche Bank Filiale Marienberg

Eröffnung:
01.07.1990

Land:
Deutschland



Geschäftsbeginn als Deutsche Bank-Kreditbank AG


Marienburg (Westpreußen)

Deutsche Bank Zweigstelle Marienburg

Eröffnung:
1930

Land:
Deutschland

Schließung:
1933


Marktoberdorf

Deutsche Bank Filiale Marktoberdorf

Eröffnung:
1981

Land:
Deutschland


Marl-Hüls

Deutsche Bank Zweigstelle Marl-Hüls

Eröffnung:
06.09.1958

Land:
Deutschland

Schließung:
2017



Mayen

Deutsche Bank Filiale Mayen

Eröffnung:
20.05.1968

Land:
Deutschland


Meckenheim

Deutsche Bank Zweigstelle Meckenheim

Eröffnung:
01.12.1965

Land:
Deutschland


Meerbusch

Deutsche Bank Filiale Meerbusch

Eröffnung:
23.02.1960

Land:
Deutschland


Meinerzhagen

Deutsche Bank Zweigstelle Meinerzhagen

Eröffnung:
10.05.1962

Land:
Deutschland


Meiningen

Deutsche Bank Filiale Meiningen

Eröffnung:
29.10.1929

Land:
Deutschland

Schließung:
1945

Neueröffnung:
01.07.1990



Die Filiale entstand durch die Fusion mit der Disconto-Gesellschaft, Berlin, und ihrer Filialen mit der Deutschen Bank am 29.10.1929.

Die Disconto-Gesellschaft Filiale Meiningen ging 1926 aus der Übernahme der Bank für Thüringen vormals B. M. Strupp, Meiningen, gegründet 1740 als B. M. Strupp, Meiningen, und ihrer Filialen hervor.

 


Meißen

Deutsche Bank Depositenkasse Meißen

Eröffnung:
11.06.1907

Land:
Deutschland

Schließung:
1945

Neueröffnung:
01.07.1990



Am 11. Juni 1907 eröffnete die Deutsche Bank eine Niederlassung in der sächsischen Porzellanstadt Meißen. Nach Leipzig und Dresden (beide 1901) war dies der dritte Standort im damaligen Königreich Sachsen. Meißen, das zu diesem Zeitpunkt gut 30.000 Einwohner zählte, war die bis dahin mit Abstand kleinste Stadt in der die Deutsche Bank tätig wurde. Die Niederlassung wurde als Depositenkasse geführt und unterstand organisatorisch der nahegelegenen Deutschen Bank Filiale Dresden. Depositenkassen verfügten gegenüber Filialen über ein reduziertes Dienstleistungsangebot und existierten vor allem in Großstädten. Mit Meißen versuchte die Bank erstmals, eine Geschäftstätigkeit im Umfeld einer Großstadt aufzubauen. Auf dieses Pilotprojekt folgten in der näheren Umgebung weitere Eröffnungen in Deuben und Radeberg. Im März 1914 folgte die Umbenennung in Zweigstelle, im November 1922 wurde Meißen zur Filiale aufgewertet. Als solche bestand sie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. 1990 konnte die Deutsche Bank an den Standort Meißen zurückkehren.

 



Melle

Deutsche Bank Filiale Melle

Eröffnung:
16.01.1972

Land:
Deutschland



Übernahme der Meller Volksbank



Memel

Deutsche Bank Filiale Memel

Eröffnung:
1939

Land:
Deutschland, Memelgebiet

Schließung:
1945



nach der Eingliederung des Memelgebiets eröffnet

 


Memmingen

Deutsche Bank Zweigstelle Memmingen

Eröffnung:
18.07.1962

Land:
Deutschland



Menden

Deutsche Bank Zweigstelle Menden

Eröffnung:
16.03.1925

Land:
Deutschland



Übernahme der Essener Credit-Anstalt



Mendoza (Deutsche Ueberseeische Bank)

Deutsche Ueberseeische Bank Filiale Mendoza

Eröffnung:
01.10.1910

Land:
Argentinien

Schließung:
30.061934


Meppen

Deutsche Bank Filiale Meppen

Eröffnung:
20.10.1967

Land:
Deutschland


Mergentheim (Bad)

Deutsche Bank Zweigstelle Mergentheim

Eröffnung:
18.12.1924

Land:
Deutschland

Schließung:
1927



Die Zweigstelle entstand durch die Übernahme der Württembergischen Vereinsbank, Stuttgart, und ihrer Filialen durch die Deutsche Bank.

Am 1.9.1904 beteiligte sich die Württembergische Vereinsbank kommanditistisch bei der Bankkommandite Mergentheim Roeser & Co.

Am 1.7.1912 wurde das Kommanditverhältnis gelöst.

Am 17.11.1913 wurde die Württembergische Vereinsbank Filiale Mergentheim gegründet.


Merkstein

Deutsche Bank Zweigstelle Merkstein

Eröffnung:
14.12.1964

Land:
Deutschland


Merseburg

Deutsche Bank Filiale Merseburg

Eröffnung:
01.07.1990

Land:
Deutschland



Geschäftsbeginn als Deutsche Bank-Kreditbank AG


Mettmann

Deutsche Bank Zweigstelle Mettmann

Eröffnung:
02.05.1919

Land:
Deutschland



Metz

Deutsche Bank Filiale Metz

Eröffnung:
August 1940

Land:
Deutschland, Lothringen

Schließung:
1944



nach der Eingliederung Elsaß-Lothringens eröffnet


Meuselwitz

Deutsche Bank Filiale Meuselwitz

Eröffnung:
1993

Land:
Deutschland


Mexiko (Deutsche Ueberseeische Bank)

Deutsche Ueberseeische Bank Filiale Mexico

Eröffnung:
21.04.1902

Land:
Mexiko

Schließung:
01.09.1906

Neueröffnung:
1955



Neueröffnung 1955 als Gemeinschaftsrepräsentanz mit den Nachfolgeinstituten der Deutschen Bank


Mexiko

Deutsche Bank Repräsentanz Mexiko

Eröffnung:
1955

Land:
Mexiko



Eröffnung als Gemeinschaftsrepräsentanz mit der Deutschen Ueberseeischen Bank

2000 Gründung der Deutsche Bank México S.A.


Mailand

Deutsche Bank Repräsentanz Mailand

Eröffnung:
17.05.1977

Land:
Italien



Am 17. Mai 1977 eröffnete die Deutsche Bank eine Repräsentanz in Mailand. Zu diesem Zeitpunkt war die Deutsche Bank zu etwa 25% an der finanziellen Abwicklung des deutsch-italienischen Handels beteiligt. Als Ausdruck des „Vertrauens in die wirtschaftlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten Italiens“ begründete der Vorstand die Entscheidung in Mailand vor Ort präsent zu werden. Der zunehmende Warenaustausch zwischen der Bundesrepublik und Italien und die immer enger werdenden Verbindungen der Deutschen Bank zu führenden italienischen Unternehmen trugen dazu bei, die Mailänder Repräsentanz  am  4. Dezember 1979 in eine Filiale umzuwandeln. Als erstes deutsches Kreditinstitut erhielt die Deutsche Bank von der Banca d’Italia eine Lizenz zur Eröffnung einer Filiale.
Der Erwerb der "Banca d'America e d'Italia" (BAI) mit rund 100 Filialen setzte 1986 einen weiteren Meilenstein im Italiengeschäft der Deutschen Bank. Die BAI übernahm 1993 die "Banca Populare die Lecco" und verfügte damit auf der Apenninenhalbinsel über rund 250 Niederlassungen. 1994 änderte die BAI ihren Namen und firmiert seitdem in Italien unter dem Namen "Deutsche Bank".



Milspe

Deutsche Bank Zahlstelle Milspe

Eröffnung:
1919

Land:
Deutschland



1949 zur neugebildeten Stadt Ennepetal


Miltenberg

Deutsche Bank Filiale Miltenberg

Eröffnung:
07.11.1979

Land:
Deutschland


Minden

Deutsche Bank Filiale Minden

Eröffnung:
29.10.1929

Land:
Deutschland

Schließung:
1943

Neueröffnung:
07.11.1949



Die Filiale entstand durch die Fusion mit der Disconto-Gesellschaft, Berlin, und ihrer Filialen mit der Deutschen Bank am 29.10.1929.

Die Disconto-Gesellschaft, Berlin übernahm 1917 die  Westfälisch-Lippische Vereinsbank, Bielefeld, und ihrer Filialen. Die Westfälisch-Lippische Vereinsbank Filiale Minden wurde 1904 errichtet. Bei der Neueröffnung am 07.11.1949 wurde die Deutsche Bank Zweigstelle Minden in Deutsche Bank Filiale Minden umbenannt.



Mittweida

Deutsche Bank Filiale Mittweida

Eröffnung:
01.07.1990

Land:
Deutschland



Geschäftsbeginn 1990 als Deutsche Bank-Kreditbank AG


Moers

Deutsche Bank Depositenkasse Moers

Eröffnung:
März 1914

Land:
Deutschland



Übernahme der Bergisch Märkischen Bank bzw. der Essener Credit-Anstalt

Umwandlung in Deutsche Bank Filiale Moers 1925



Mölln

Deutsche Bank Lübeck AG vormals Handelsbank Filiale Mölln

Eröffnung:
1988

Land:
Deutschland



Nach Verschmelzung zur Deutschen Bank Lübeck AG vormals Handelsbank 1988.

2003 Umwandlung in Deutsche Bank Filiale Mölln.

 


Mönchengladbach

Deutsche Bank Zweigstelle Mönchengladbach

Eröffnung:
31.03.1914

Land:
Deutschland



Die Zweigstelle entstand durch die Übernahme der Bergisch Märkischen Bank, Elberfeld, und ihrer Filialen durch die Deutsche Bank. Im Jahr 1889 entstand die Bergisch Märkische Bank Filiale Mönchengladbach durch die Übernahme des Bankhauses J. Wm. Quack, Mönchengladbach.

Der seit 1914 zum Konzern der Disconto-Gesellschaft, Berlin, gehörende A. Schaaffhausen'sche Bankverein, Köln, hatte eine Filiale in Mönchengladbach, die nach der Fusion mit der Deutschen Bank am 29.10.1929 mit deren Zweigstelle Mönchengladbach verschmolzen wurde.

 



Monheim

Deutsche Bank Zweigstelle Monheim

Eröffnung:
16.01.1967

Land:
Deutschland


Montabaur

Deutsche Bank Filiale Montabaur

Eröffnung:
08.09.1981

Land:
Deutschland



Montevideo (Deutsche Ueberseeische Bank)

Deutsche Ueberseeische Bank le Montevideo

Eröffnung:
08.05.1906

Land:
Uruguay

Schließung:
1945


Moradabad

Deutsche Bank Moradabad

Eröffnung:
10.04.2010

Land:
Indien


Mosbach

Deutsche Bank Zweigstelle Mosbach

Eröffnung:
06.11.1951

Land:
Deutschland



Filiale der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft. Sie wurde nach der Fusion 1929 zunächst nicht übernommen sondern bis 1938 als Bankhaus Schirmer geführt.

 



Moskau

Deutsche Bank Repräsentanz Moskau

Eröffnung:
19.03.1973

Land:
Rußland



Sitz der Tochtergesellschaft Deutsche Bank Russia ab 29.4.1998

 



Mühldorf

Deutsche Bank Filiale Mühldorf

Eröffnung:
10.09.1970

Land:
Deutschland


Mühlhausen (Thür.)

Deutsche Bank Filiale Mühlhausen (Thür.)

Eröffnung:
1920

Land:
Deutschland

Schließung:
16.05.1943

Neueröffnung:
01.07.1990



Die Zweigstelle entstand aus der Übernahme der 1856 gegründeten Privatbank zu Gotha, Gotha, und ihrer Filialen. Die Privatbank zu Gotha Filiale Mühlhausen wurde 1910 errichtet.

Die Disconto-Gesellschaft, Berlin (Fusion mit der Deutschen Bank 29.10.1929), übernahm 1917 den Magdeburger Bankverein, Magdeburg, und seine Filialen. Die Magdeburger Bankverein Filiale Mühlhausen entstand 1912 durch die Übernahme des 1902 gegründeten Bankhauses Weymar & Co., Mühlhausen/Thüringen.

Auffangstelle 1943: Filiale Gotha


Mühlheim (Baden)

Deutsche Bank Filiale Mühlheim (Baden)

Eröffnung:
03.07.1968

Land:
Deutschland


Mühlheim (Main)

Deutsche Bank Filiale Mühlheim (Main)

Eröffnung:
21.02.1967

Land:
Deutschland


Mülhausen (Elsaß)

Deutsche Bank Filiale Mülhausen (Elsaß)

Eröffnung:
08.08.1940

Land:
Deutschland, Elsaß

Schließung:
1944



nach der Eingliederung Elsaß-Lothringens eröffnet

 


Mülheim (Ruhr)

Deutsche Bank Filiale Mülheim (Ruhr)

Eröffnung:
16.03.1925

Land:
Deutschland



Die Filiale entstand aus der Übernahme der 1872 gegründeten Essener Credit-Anstalt, Essen und ihrer Filialen. Die Filiale Mülheim der Essener Credit-Anstalt wurde 1901 errichtet.

Die Disconto-Gesellschaft, Berlin, eröffnete 1916 ihre Filiale in Mülheim, die nach der Fusion mit der Deutschen Bank am 29.10.1929 mit deren Filiale Mülheim verschmolzen wurde.

 



München

Deutsche Bank Filiale München

Eröffnung:
01.07.1892

Land:
Deutschland



Die "bayerische Filiale" der "preußischen" Deutschen Bank wurde 1892 als vierte Inlandsfiliale gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde München bis zur Wiedererichtung der Gesamtbank zum Sitz von regionalen Nachfolgeinstituten der Deutschen Bank; von 1947 bis 1952 der Bayerischen Creditbank, von 1952 bis 1957 der Süddeutschen Bank (gemeinsam mit Frankfurt). München ist das Zentrum der Aktivitäten der Deutschen Bank im Freistaat Bayern.

Die Deutsche Bank, Berlin, übernahm 1921 einzelne Filialen der Pfälzischen Bank, Ludwigshafen. Die Pfälzische Bank Filiale München ging 1897 aus der Übernahme des 1634 gegründeten Bankhauses Sebastian Pichler sel. Erben, München, und des 1872 gegründeten Bankhauses Bloch & Co., München und Nürnberg, hervor.

Die Disconto-Gesellschaft eröffnete 1921 eine Filiale in München und übernahm 1928 die im Jahre 1922 gegründete Deutsche Hansabank, München. Die Disconto-Gesellschaft Filiale München wurde nach der Fusion mit der Deutschen Bank am 29.10.1929 mit deren Filiale München verschmolzen.
Schon 1908 wurde die Bayrische Filiale der Deutschen Bank  in Deutsche Bank Filiale München umbenannt. 



Munster

Deutsche Bank Filiale Munster

Eröffnung:
07.11.1968

Land:
Deutschland


Münster

Deutsche Bank Filiale Münster

Eröffnung:
1925

Land:
Deutschland



Die Filiale entstand durch die Übernahme der 1872 gegründeten Essener Credit-Anstalt, Essen, und ihrer Filialen. Die Essener Credit-Anstalt Filiale Münster ging 1906 aus der Übernahme des Westfälischen Bankvereins, Münster und Bocholt, hervor. Der Westfälische Bankverein, Münster und Bocholt, war 1868 als Münsterische Volksbank eGmbH gegründet worden und firmierte seit 1889 als Westfälischer Bankverein, Münster und Bocholt.

Die Disconto-Gesellschaft, Berlin, übernahm 1917 die im Jahre 1897 gegründete Westdeutsche Vereinsbank ter Horst & Co., Münster. Die Disconto-Gesellschaft Filiale Münster wurde nach der Fusion mit der Deutschen Bank am 29.10.1929 mit deren Filiale Münster verschmolzen.

 




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Letzte Änderung: 9.3.2018
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