Exkursionen und Führungen

Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Exkursionen der Historischen Gesellschaft erhalten, die in regelmäßigen Abständen für Mitglieder der Gesellschaft stattfinden. 

Besuche im DHM und im Palais Populaire

Fast schon Tradition hat die jährliche Einladung der Historischen Gesellschaft zu Ausstellungsbesuchen nach Berlin, der am 21. Juni 2019 gut 30 Mitglieder gefolgt sind, um sich durch zwei besonders sehenswerte Ausstellungen in der Hauptstadt führen zu lassen.

  

Das Deutsche Historische Museum präsentierte mit „Weimar. Vom Wesen und Wert der Demokratie“ verschiedene Aspekte und politische Meilensteine der ersten deutschen Republik. Nicht nur die Exponate sollten dabei im Fokus stehen: eingebettet in ein Baugerüst versuchte die Ausstellung, den Besuchern auf verschiedenen visuellen Ebenen ein Gefühl für das Wesen der Weimarer Verfassung zu vermitteln.
     
Im Anschluss ging es in das benachbarte Palais Populaire - dem 2018 eröffneten Forum der Deutschen Bank für Kunst, Kultur und Sport. Nach einer Begrüßung durch Leiterin Svenja von Reichenbach erhielten die Teilnehmer eine Führung durch die neue Ausstellung „Summer of Love“. Vielfältige Exponate aus Mode, Musik, Kunst und Lifestyle vermittelten ein lebendiges Bild der Flower-Power-Generation und ihrer heute immer noch topaktuellen Ideale. Mit eindrucksvollen Musik- und Lichtshows wurden alle Sinne angesprochen, um das Lebensgefühl der Hippie-Bewegung und des legendären Sommers 1967 erfahrbar zu machen.

 


Besuche der Ausstellungen "Sparen" und "Volksgerichtshof" in Berlin

 
Nach Berlin hatte die Historische Gesellschaft der Deutschen Bank e.V. am 1. Juni 2018 zu Führungen durch zwei besonders sehenswerte Ausstellungen eingeladen. Die rund 50 Teilnehmer besuchten zunächst die Ausstellung „Sparen. Die Geschichte einer deutschen Tugend“ im Deutschen Historischen Museum, wo sie einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Erscheinungsformen des Sparens im privaten und öffentlichen Bereich erhielten.

 
Im Anschluss daran folgte der zweite Teil des Programms im Dokumentationszentrum „Topografie des Terrors“. In der Ausstellung „Der Volksgerichtshof. Terror durch Recht“ wurde die berüchtigte NS-Institution mit ihren Protagonisten und Opfern – darunter auch der 1943 zum Tode verurteilte Deutsche Bank-Direktor Georg Miethe – in all ihren Facetten beleuchtet. Beide Ausstellungen hat das Archiv der Deutschen Bank mit Leihgaben unterstützt.


Geldmuseum der Bundesbank

Am 28. Februar 2018 hatte die Historische Gesellschaft der Deutschen Bank e.V. zu einem Besuch des neu gestalteten Geldmuseums der Deutschen Bundesbank in Frankfurt eingeladen. In einem geführten Rundgang erkundeten die rund 100 Teilnehmer die interaktiven Ausstellungsräume und erhielten einen spannenden Überblick über internationale Geldgeschichte und die Aufgaben moderner Zentralbanken.


Besuch der Baustelle des Berliner Schlosses / Humboldtforum

  
Zu einer außergewöhnlichen Führung hatte die Historische Gesellschaft am 6. Mai 2016 eingeladen: eine Besichtigung der Großbaustelle des Berliner Schlosses, an der 65 Mitglieder der Gesellschaft teilnehmen konnten. Die Wiederherstellung des 1950 gesprengten Berliner Stadtschlosses als Humboldtforum ist derzeit eines der meist beachteten Bauprojekte in Deutschland. Im Juni 2015 wurde Richtfest gefeiert, 2019 soll das Vorhaben vollendet sein. Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer des Fördervereins für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, führte die Teilnehmer mit einem Vortrag in den Räumen der Deutschen Bank-Niederlassung Unter den Linden zunächst in die Thematik ein. Herr von Boddien engagiert sich seit Jahrzehnten mit großer Leidenschaft für dieses einmalige Projekt. 1993 gelang es, mit der von ihm initiierten Schloss-Simulation das Berliner Stadtschloss in die Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit zu rücken. Der Einführung folgte ein Spaziergang zur nahegelegenen Baustelle. Mit entsprechender Sicherheitskleidung ausgestattet, starteten die Teilnehmer zu einem Rundgang durch den Gebäudekomplex. Dessen beeindruckende Dimensionen wurden gerade beim Gang durch die im Rohbau bereits weitgehend fertiggestellten Innenräume erlebbar. Während an drei Außenseiten die ursprünglichen Barockfassaden in aufwendiger Detailarbeit wiedererstehen, erscheinen die Ostseite und Teile der Innenhöfe im modernen Gewand, für das der italienische Architekt Franco Stella verantwortlich zeichnet.


Alltag Einheit - Besuch des Deutschen Historischen Museums in Berlin

  

40 Mitglieder der Historischen Gesellschaft besuchten am 10. Juli 2015 die Sonderausstellung "Alltag Eineit - Porträt einer Übergangsgesellschaft" im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Ein Viertaljahrundert nach der Wiedervereinigung unternimmt die Ausstellung den Versuch, den Alltag im Vereinigungsprozess, vor allem in der Wendezeit 1989/90, zu thematisieren. Geführt von den Kuratorinnnen Frau Dr. Müller-Toovey und Frau Dr. Elke Kimmel erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Erfahrungen der Menschen vor dem in seiner Dimension historisch einmaligen Wandel des politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Gefüges in der DDR aber auch in der alten Bundesrepublik. Zu den Exponaten der Ausstellung zählen auch Leihgaben des Historischen Instituts der Deutschen Bank, die den Aufbau des Bankwesens nach westlichem Muster in der DDR bzw. den neuen Bundesländern illustrieren.


Abenteuer Orient - Besuch der Bundeskunsthalle in Bonn

 

Am 28. Juni 2014 besuchte die Historische Gesellschaft der Deutschen Bank mit 37 Teilnehmern die Ausstellung "Abenteuer Orient - Max von Oppenheim und seine Entdeckung des Tell Halaf" in der Bonner Bundeskunsthalle. Leitfaden der Ausstellung war Max von Oppenheims wechselvolle Biografie und seine lebenslange Liebe zum Orient. Der Kölner Bankierssohn (Sal. Oppenheim), Diplomat und Forschungsreisende entdeckte 1899 auf dem Tell Halaf im heutigen Syrien einen aramäischen Fürstensitz aus dem frühen ersten vorchristlichen Jahrtausend. Nach einer Einführung durch Gabriele Teichmann vom Hausarchiv Sal. Oppenheim wurden die Teilnehmer durch die aufwendig inszenierte Ausstellung geführt, in deren Zentrum die nach der Kriegszerstörung 1943 in den letzten Jahren spektakulär restaurierten Funde vom Tell Halaf sowie die kostbaren von Oppenheim gesammelten Orientalika standen.


Besuch des Campus Westend der Goethe-Universität


Etwa 100 Besucher konnte der Erste Vorsitzender der Historischen Gesellschaft, Dr. Clemens Börsig, am 9. Oktober 2012 zu einem zweistündigen Rundgang über den 2001 von der Frankfurter Goethe-Universität bezogenen Campus Westend begrüßen. 

Die Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, dass der Campus Westend zu den schönsten Hochschulstandorten Europas zählt. In seinem Zentrum befindet sich der von Hans Poelzig ab 1929 errichtete Verwaltungsbau der IG Farben. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude General Dwight D. Eisenhower, dessen Arbeitszimmer besichtigt werden konnte, als Hauptquartier. In Verbindung mit dem zur Hofseite gelegenen „Casino“, mit den dazwischenliegenden Wasserspielen und dem Garten, vermittelt die Anlage den Eindruck ungewöhnlicher Großzügigkeit. Von diesem Geist sind auch die in den letzten Jahren entstandenen Neubauten geprägt, die von namhaften Architektenbüros realisiert wurden, u.a. das House of Finance und das eindrucksvolle Hörsaalgebäude, auf dessen Dachterrasse die Veranstaltung mit einem Panoramablick auf die abendliche Frankfurter Skyline ausklang.


Villa Hügel und Museum Folkwang in Essen

Am 5. November 2011 besuchten 70 Mitglieder der Historischen Gesellschaft die Villa Hügel und das Museum Folkwang in Essen. Die erste Station führte zur Villa Hügel, dem ehemaligen Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp. Anlässlich der Gründung der Firma Krupp vor 200 Jahren war in der Villa Hügel die Sonderausstellung „Krupp-Fotografien aus zwei Jahrhunderten“ zu sehen. Ausgewählt wurden fast 400 Aufnahmen – Familienfotos ebenso wie industriegeschichtliche Bilddokumente – aus dem Historischen Archiv Krupp.

Das zweite Ziel war das Museum Folkwang in Essen, eines der führenden deutschen Kunstmuseen, das seinen Ruf der herausragenden Sammlung zur Kunst des 19. Jahrhunderts, der Klassischen Moderne und zur Kunst nach 1945 verdankt. Die Führung brachte u.a. Werke von Wegbereitern der Moderne wie Renoir, Gauguin, van Gogh, Marc und Kirchner näher.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              


Besuch des früheren Karmeliterklosters in Frankfurt am Main

Am 24. und 31. August 2011 besuchte die Historische Gesellschaft das frühere Karmeliterkloster in Frankfurt am Main. Dieses mittelalterliche Kleinod mitten in der modernen Stadt beherbergt heute sowohl das Institut für Stadtgeschichte als auch das Archäologische Museum. An den beiden Führungen nahmen 120 Mitglieder teil. Sie wurden durch die mehr als 750-jährige Geschichte dieser einzigen erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlage Frankfurts geleitet und konnten die Wandmalereien im Kreuzgang bewundern. Dieses größte Wandgemälde nördlich der Alpen war von Jörg Ratgeb in den Jahren von 1514 bis 1517 geschaffen worden.


Max von Oppenheim und die geretteten Götter vom Tell Halaf

 

Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank zum Thema „Faszination Orient: Max von Oppenheim – Diplomat, Archäologe, Forschungsreisender“ konnten am 13. Mai 2011 in Berlin zwei Ausstellungen besucht werden, die das Lebenswerk Max von Oppenheims thematisieren.

 

Erstmals nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg konnten im Pergamonmuseum die wiedergewonnenen monumentalen Steinbilder und Reliefplatten aus dem Palast von Tell Halaf in Syrien bewundert werden, die Max von Oppenheim ausgegraben und 1927 nach Berlin gebracht hatte. In zehnjähriger mühevoller Kleinarbeit sind diese Bildwerke aus 27.000 Steinfragmenten wiedererstanden. Dr. Nadja Cholidis, die Leiterin des Tell Halaf-Projekts, und ihre Mitarbeiterinnen Ulrike Dubiel und Jutta Boehme führten die rund 70 Mitglieder der Historischen Gesellschaft durch die vielbeachtete Ausstellung.


Westendsynagoge Frankfurt

Am 6. Dezember 2010 war die Historische Gesellschaft in der Frankfurter Westendsynagoge zu Gast, deren 100jähriges Bestehen in diesem Jahr gefeiert werden konnte. Als einziger bedeutender Frankfurter Synagogenbau überstand sie NS-Zeit und Zweiten Weltkrieg. Zur Begrüßung der mit über 400 Teilnehmern sehr gut besuchten Veranstaltung sprachen Prof. Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, und der Erste Vorsitzende der Historischen Gesellschaft Dr. Clemens Börsig. Im Anschluss führte Kantor Shlomo Raskin in die Bedeutung des Chanukka-Festes ein, das an die Einweihung des zweiten Tempels in Jerusalem erinnert, und entzündete Chanukka-Kerzen. Dr. Heinz Schomann, ehemaliger Leiter des Frankfurter Denkmalamts, erläuterte die Baugeschichte und das städtebauliche Umfeld der Westendsynagoge. Am Ende der Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit zu einem Rundgang durch den eindrucksvoll ausgestatteten Sakralbau.


Villenviertel Neubabelsberg und Villa Schöningen

Nach Potsdam führte eine Exkursion der Historischen Gesellschaft am 4. Juni 2010. Rund 70 Teilnehmer unternahmen einen Streifzug durch das Villenviertel am Griebnitzsee, wo sich die Wohnhäuser der Bankiers Franz Urbig, Georg Mosler (beide erbaut durch Mies van der Rohe) und Jakob Goldschmidt befanden. Während der Konferenz von Potsdam diente das Viertel als Quartier für Churchill, Truman und Stalin.
                

Die Führung endete in der Villa Schöningen an der Glienicker Brücke, dem ehemaligen Wohnhaus von Hermann Wallich, einem der beiden ersten Vorstandsmitglieder der Deutschen Bank. Nach aufwendiger Restaurierung wurde die Villa Ende 2009 als Deutsch-Deutsches Museum eröffnet.



Ausstellungsbesuch im Bonner Haus der Geschichte

Am 20. März 2010 nahmen 20 Mitglieder an der Führung durch die Ausstellung "Hauptsache Arbeit. Wandel der Arbeitswelt nach 1945" im Haus der Geschichte in Bonn teil. Sowohl in dieser als auch in der Sonnemann-Ausstellung waren Leihgaben aus dem Historischen Institut der Deutschen Bank zu sehen.


Leopold Sonnemann-Ausstellung in Frankfurt am Main

Am 20. Januar 2010 besuchte die Historische Gesellschaft die Ausstellung „Frankfurts demokratische Moderne und Leopold Sonnemann“, die aus Anlass des 100. Todestags des bedeutenden Frankfurter Verlegers und Politikers im Historischen Museum in Frankfurt am Main stattfand. Die rund 50 Teilnehmer wurden von Museumsleiter Dr. Jan Gerchow begrüßt.

 


Berliner Bankenviertel

Am 23./24. Mai 2008 bot die Historische Gesellschaft eine Exkursion nach Berlin an, an der 45 Mitglieder teilnahmen. Das Programm bestand aus einem Spaziergang durch das ehemalige Berliner Bankenviertel, einem Besuch der Ausstellung des Deutsche Guggenheim, in der Arbeiten der Stipendiaten der Villa Romana zu sehen waren, und einer Führung durch die Ausstellung „Gründerzeit 1848-1871 – Industrie & Lebensräume zwischen Vormärz und Kaiserreich“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin.

 


Frankfurter Paulskirche

Im Rahmen der Besichtigungen Frankfurter Kirchen, die die Historische Gesellschaft der Deutschen Bank seit mehr als einem Jahrzehnt durchführt, konnten wir unsere Mitglieder am 15. November 2007 zu einem Vortrag und Chorkonzert in der Frankfurter Paulskirche einladen. Vor etwa 350 Besuchern gab Dr. Heinz Schomann, der ehemalige Leiter des Denkmalamts der Stadt Frankfurt, Erläuterungen zu Geschichte und Architektur der Paulskirche als Sakralbau und Nationaldenkmal. Das musikalische Programm umfasste Werke, die im zeitlichen oder thematischen Umfeld des Paulskirchenparlaments von 1848/49 standen und wurde von der Frankfurter Singakademie (Leitung Dr. Paulus Christmann), Katharina Wollitz (Sopran) und Wendelin Röckel (Orgel) gestaltet.


Frankfurter Friedhöfe

Etwa 80 Teilnehmer konnte die Historische Gesellschaft am 30. September 2007 zu Führungen über den Frankfurter Hauptfriedhof und den unmittelbar benachbarten Jüdischen Friedhof begrüßen. Schwerpunkt der Rundgänge war der Besuch von Grabstätten bedeutender Bankiersfamilien.


Geldmuseum der Deutschen Bundesbank

Das 1999 eröffnete Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt war Ziel eines Besuchs der Historischen Gesellschaft am 21. September 2005. Das Geldmuseum veranschaulicht die spannenden Zusammenhänge der Geld- und Währungspolitik und informiert eingehend über die deutsche und internationale Geldgeschichte. Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Geldmuseums Frau Dr. Heike Winter nahmen rund 60 Mitglieder der Historischen Gesellschaft Führung durch die Ausstellungsbereiche teil.


Verkehrsmuseum Nürnberg

Mit 87 Teilnehmern reiste die Historische Gesellschaft am 14. Februar 2004 nach Nürnberg, um im dortigen Verkehrsmuseum der Deutschen Bahn die Sonderausstellung „Bagdadbahn und Hedjazbahn“ zu besuchen, in der auch einige Leihgaben des Historischen Instituts der Deutschen Bank zu sehen waren. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, die übrigen Präsentationen des Verkehrsmuseums zu besichtigen. Der Bau der Bagdadbahn gehört zu den faszinierenden Kapiteln der Verkehrsgeschichte vor dem Ersten Weltkrieg und gilt bis heute als eines der großen Finanzierungsprojekte der Deutschen Bank.



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Letzte Änderung: 25.6.2019
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