Einzelstudien

Wünsche werden Wirklichkeit – Die Deutsche Bank und ihr Privatkundengeschäft

München: Piper Verlag, 2009, 288 S., ca. 200 Abbildungen
ISBN: 978-3-492-05319-8



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„Wünsche werden Wirklichkeit“ versprach eines der ersten Werbemotive des modernen Privatkundengeschäfts der Deutschen Bank. Als es am 2. Mai 1959 begann, waren die Erwartungen groß – vor allem die der neuen Kunden. Zwar hatte die Deutsche Bank schon früh vermögende Privatkunden betreut, doch erst jetzt begann sie modernes Retail Banking mit Standardprodukten zu betreiben, lediglich das Sparbuch war bereits früher eingeführt worden. Dieser reich illustrierte Band stellt dar, wie sich aus dem ursprünglich auf Kleinkredite fokussierten Geschäftszweig eine national und international erfolgreiche Unternehmenseinheit entwickelt hat. Nicht nur die großen strategischen Entscheidungen, sondern auch technische Innovationen, gesellschaftliche Veränderungen und nicht zuletzt ihre Mitarbeiter haben das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank in einem halben Jahrhundert geprägt.

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DWS Investments – Eine Erfolgsgeschichte (1956-2006)

München: Piper Verlag, 2006, 286 S.
3-492-04943-5



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Der Grundgedanke des Investmentfonds ist ebenso einfach wie schlüssig: Den Anlegern breite Chancen zu bieten bei gleichzeitiger Begrenzung des Risikos. Deshalb hat sich diese Idee auch in den letzten 50 Jahren durchsetzen können. Heute fließen in diese Anlageform nicht nur große Teile des privaten Geldvermögens, nach der Auflösung der "Deutschland AG" spielen die Fondsgesellschaften auch eine wichtige Rolle als Aktionäre. Die größte und erfolgreichste Investmentgesellschaft in Deutschland, die DWS, ist 2006 ein halbes Jahrhundert alt. Als im Dezember 1956 der erste DWS-Fonds angeboten wird, steckte das Investmentsparen in der jungen Bundesrepublik noch in den Kinderschuhen. Unterstützt durch die Deutsche Bank und 13 weiteren Gründerbanken wurde die DWS schon bald zum Marktführer in Deutschland. Als Zugang zur professionellen Geldanlage für breite Bevölkerungsschichten ist der Investmentfonds heute noch genauso wichtig wie zur Zeit der Gründung. Fondssparpläne sind das Herzstück der privaten Altersvorsorge, des Zukunftsmarkts der deutschen Finanzbranche.

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Harold James – Die Deutsche Bank im Dritten Reich

München: C.H. Beck, 2. Aufl. 2009 (Ersterscheinung 2003), 270 S.,
978-3-406-50955-1
(auch in englisch erschienen)



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Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine völlig überarbeitete Neuauflage des Kapitels über die Rolle der Deutschen Bank im Dritten Reich aus dem Jubiläumsband von 1995. In dieser erweiterten Fassung hat Harold James die zahlreichen neuen Archivbestände in deutschen und internationalen Archiven ausgewertet und die Forschungsergebnisse der letzten Jahre zusammengefasst.

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Manfred Pohl (Hg.) – Beschleunigte Zeitenwende. Historische Gesellschaft der Deutschen Bank 1991-2001

München: Piper Verlag, 2001, 127 S.
3-492-04462-3



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Schlagwörter wie Umbruch, Wandlungsbeschleunigung, Zeitenwende und neue Dimensionen prägen die Jahre 1991 bis 2001, die ersten zehn Jahre der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank. In diesem Band werden Rückblicke auf diese Jahre gehalten, aktuelle Zeitgeschehnisse thematisiert und Perspektiven für die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Zukunft Deutschlands entworfen, von so prominenten Autoren wie Hermann J. Abs, Rolf-E. Breuer, Gerald D. Feldman, Hilmar Hoffmann, Jürgen Jeske, Hilmar Kopper und Karl-Otto Pöhl.

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Harold James – Die Deutsche Bank und die Arisierung

München: C.H. Beck, 2001, 266 Seiten.
3-406-47192-7
(auch in englisch erschienen)



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Das vorliegende Buch untersucht die fortschreitende Einbeziehung der Deutschen Bank in diese von Antisemitismus ebenso wie von reiner Profitgier geprägte "Säuberung" der deutschen Wirtschaft.

Der Autor fragt, in welchem Maße Antisemitismus und Profitstreben gültige Erklärungsmuster für das Verhalten der Bank und ihrer Manager sein können. Er zeichnet detailliert die Abwicklung einiger der größten "Arisierungsfälle" nach und zeigt, mit welcher Radikalität diese Enteignungen vor allem nach 1937 in den besetzten Ländern (Österreich, Tschechoslowakei, Polen) vorgenommen wurden.

Abschließend wird untersucht, in welchem Maße die Deutsche Bank von der "Arisierung" profitierte und welche oft schillernde Rolle einzelne Persönlichkeiten der Bank in diesem Zusammenhang spielten.

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Jonathan Steinberg – Die Deutsche Bank und ihre Goldtransaktionen während des Zweiten Weltkrieges

München: C.H. Beck, 1999, 191 S.
3-406-44551-9
(auch in englisch erschienen)



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Gold, das die Nationalsozialisten bei den Zentralbanken der besetzten Länder und von den Opfern der Vernichtungslager geraubt hatten, spielte eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung von strategischen Gütern, die für die Kriegsanstrengungen des NS-Regimes unerlässlich waren. Der größte Teil des Goldes wurde von der Reichsbank an ausländische Zentralbanken verkauft, ein Teil wurde aber auch an deutsche Geschäftsbanken, darunter die Deutsche Bank, abgegeben. Woher das Gold kam, das die Deutsche Bank erhielt, und wohin es ging, wird hier dargestellt.

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Manfred Pohl – Von Stambul nach Bagdad

Die Geschichte einer berühmten Eisenbahn München: Piper Verlag, 1999, 190 S.
3-492-04113-2



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Die Fortsetzung des von Wien nach Konstantinopel fahrenden "Orientexpreß": Am Ende des 19. Jahrhunderts planten deutsche Unternehmen die Verbindung von Konstantinopel nach Bagdad und Basra bis hin zum Persischen Golf. Am 4. Oktober 1888 erhielt die Deutsche Bank die erste Konzession für den Bau und Betrieb dieser 3000 Kilometer langen Eisenbahnstrecke, der Bagdadbahn.
Ausgestattet mit vielen zeitgenössischen Bildern und Dokumenten wird die Finanzierung und der Bau der Bagdadbahn vor dem politischen und ökonomischen Hintergrund jener Zeit, den Auseinandersetzungen der europäischen Großmächte um ihre Interessensphären und die andauernde öffentliche Diskussion über dieses Lieblingsprojekt von Wilhelm II. geschildert.

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Hilmar Kopper – Die Bank lebt nicht vom Geld allein

Beiträge zu Kultur und Gesellschaft
1994 - 1997
Herausgegeben von Manfred Pohl und Brigitte Seebacher-Brandt
München: Piper Verlag, 1997, 144 S.
3-492-22584-5



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In den hier versammelten Beiträgen und Essays beschäftigt sich Hilmar Kopper mit Themen aus Kultur und Gesellschaft:

Ob es um das Musikgymnasium in Weimar geht, das Historische Kolleg in München, die Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog oder die Arbeit der Sozial- und der Kultur-Stiftung der Deutschen Bank - die Felder, in denen das Unternehmen kultur- und gesellschaftspolitisch tätig ist, sind vielfältig.

Kopper beschreibt, wie die Zusammenarbeit zwischen Kultur und Kapital im einzelnen verwirklicht wird, welche Probleme, aber auch welche Chancen sich ergeben. Es geht dabei um eine wechselseitige Befruchtung nicht nur um finanzielle Unterstützung.

Koppers Betrachtungen zu Kultur, Geschichte und Gegenwart der Deutschen Bank sowie ihrer Stellung in der Gesellschaft zeigen: Die Bank ist mehr als das, was in ihrer Bilanzsumme steht - die Bank lebt nicht vom Geld allein.

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Letzte Änderung: 11.9.2012
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