Bücher
Home > Publikationen > Bücher > Die Deutsche Bank in Stuttgart 1924-1999


1924 übernahm die Deutsche Bank die Württembergische Vereinsbank und eröffnete ihre Filiale in Stuttgart. Damit hatte sich ein Kreis geschlossen, war doch die Württembergische Vereinsbank vierundfünfzig Jahre zuvor an der Gründung der Deutschen Bank beteiligt gewesen. In der Folgezeit wurde die Filiale Stuttgart zügig ausgebaut, über die Weltwirtschaftskrise (1929-1931) hinweg.

Tiefe Einschnitte brachte die NS-Zeit mit der Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft. Auch unter den leitenden Mitarbeitern der Filiale Stuttgart forderte die NS-Gewaltherrschaft Opfer. Nach dem Krieg entstand die Filiale neu, zunächst als Südwestbank (bis 1952). Der zunehmenden Bedeutung des Banken- und Börsenplatzes Stuttgart entsprechend wuchs auch die Filiale, bis hin zur Gegenwart, in der die Deutsche Bank der größte Industriefinanzierer im Stuttgarter Raum ist.