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| Home > Themen > Wiedervereinigung der Deutschen Bank vor 50 Jahren |
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Zentrale der Deutschen Bank Berlin 1945 |
Zerschlagung und Wiederaufbau 1947 bis 1957
Die Zerschlagung der deutschen Großbanken 1947/48 war eine Folge des Zweiten Weltkrieges.
Einflußreiche Mitglieder der amerikanischen Militärregierung sahen im deutschen Universalbankensystem einen Schuldigen für die verbrecherische Politik des NS-Regimes. Die Auflösung der drei Berliner Großbanken, darunter die Deutsche Bank, und die Fortführung ihrer Geschäfte durch regionale Institute, die nur noch auf Länderebene tätig sein durften, war die unmittelbare Konsequenz dieser Vorstellung.
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| Norddeutsche Bank in Hamburg |
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Die Deutsche Bank wurde in zehn Regionalinstitute aufgespalten, die teils wie die Norddeutsche Bank unter dem Namen von Vorgängerbanken, teils wie die Hessische Bank unter reinen Regionalbezeichnungen arbeiteten. Unter dem Namen »Deutsche Bank« durfte kein Bankgeschäft mehr betrieben werden. Die Leitung der Deutschen Bank widersprach der Zerschlagung vehement: »Das Ansehen und der Kredit der Deutschen Bank im In- und Ausland sind ein so großes Aktivum der deutschen Wirtschaft, daß alles zu seiner Erhaltung getan werden muß.
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Hessische Bank in Frankfurt |
Wenn Deutschland wieder in die Weltwirtschaft eingegliedert wird, so werden auch keine 20 Regionalbanken in der Lage sein, die Deutsche Bank zu ersetzen.«
Obwohl die Unhaltbarkeit des geschaffenen Zustands bald deutlich wurde, vergingen bis zur ersten Teilkorrektur fünf Jahre. Mit dem Gesetz über den Niederlassungsbereich von Kreditinstituten von 1952 wurde die Ausgründung des westdeutschen Geschäfts der früheren Deutschen Bank in drei regionale, rechtlich voneinander unabhängige Aktiengesellschaften ermöglicht.
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| 1952: drei Nachfolgeinstitute werden ausgegründet |
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Dies waren die Norddeutsche Bank AG in Hamburg (NDB), die Rheinisch-Westfälische Bank AG in Düsseldorf (RWB) und die Süddeutsche Bank AG in München und Frankfurt (SDB).
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