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| Home > Themen > Leipzig > Das Gebäude der Deutschen Bank in Leipzig |
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Die einzelnen Ressorts waren außerdem durch Pfeiler und Säulen abgegrenzt, die die Decke mit einem ornamentverzierten Gesims trugen. Überall wurden edle Materialien - Granit, Syenit und Marmor - verwendet, deren Farbpalette von Weiß über Gelb zu Grün reichte.
Dazu kamen Wandvertäfelungen aus Edelholz und Stuckarbeiten an den Decken. Die Fassadendekoration, ganz im Stile der italienischen Hochrenaissance gehalten, wirkte ruhig und massiv.
Die Fassade, aber auch die Innen- dekoration, enthielten zahlreiche Ornamente und Verzierungen, häufig wurden antike Symbole oder Personen dargestellt.
Mit allen technischen Errungenschaften der damaligen Zeit war der Tresor im Kellergeschoß ausgestattet: Durch Panzertüren gelangt man in den sich über zwei Etagen erstreckenden Bereich, dessen Mauern und Decken 1,5 Meter stark waren.
In den Stahlkammerbereich führte eine Treppenanlage mit kunstvollen schmiedeeisernen Arbeiten, wie sie auch die gesamte Tresoranlage schmückten.
Das Gebäude der Deutschen Bank bildet eine gewisse architektonische Einheit mit dem Neuen Rathaus, das von Hugo Licht entworfen und mit dessen Bau etwa gleichzeitig begonnen wurde (1899 -1905).
Der enge Zusammenhang mit dem Rathausensemble bewahrte das Gebäude der Deutschen Bank nach 1945 auch vor massiven baulichen Eingriffen, als es um die Beseitigung von Kriegsschäden ging. In den Jahren 1995/96 wurde das Haus von der Deutschen Bank im alten Stile restauriert und entspricht heute wieder dem originalen Zustand.
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