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Deutsch-Asiatische Bank Filiale Yokohama

Yokohama
DAB Filiale Yokohama
Im Jahre 1905 hatte die kaiserlich japanische Regierung mehrere Staatsanleihen aufgelegt - einer der Gründe für die DAB, nach Japan zu gehen. Die in Yokohama tätige "Russisch-Asiatische Bank" zog sich nach dem verlorenen Krieg gegen Japan aus Yokohama zurück und verkaufte ihr Gebäude an die DAB, die dort am 1. November 1905 ihre Filiale eröffnete. Nach schwierigen Anfangsjahren entwickelte sich die Geschäftstätigkeit positiv. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges konnte die Filiale ihren Betrieb zunächst fortsetzen. Am 16. September 1916 wurde der DAB jede Tätigkeit, mit Ausnahme der Auszahlung von Guthaben an Kriegsgefangene, untersagt. Die Filiale wurde jedoch nicht liquidiert. Erst nach Kriegsschluß stellte die japanische Regierung alle Vermögenswerte unter Kontrolle, um sich mit der deutschen Regierung wegen Kriegsforderungen auseinandersetzen zu können. Der Bankbetrieb kam erst 1922 schleppend wieder in Gang. Bei der verheerenden Erdbebenkatastrophe im Herbst 1923 wurde das Bankgebäude der Niederlassung Yokohama weitgehend zerstört, der Filialleiter Paul Sandberg kam dabei ums Leben.