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Die Geschäftsberichte der Deutschen Bank 1870-1944
Von Anbeginn war der Geschäftsbericht der Deutschen Bank immer mehr als ein reines Zahlenwerk. Hier legte das Unternehmen alljährlich Rechenschaft ab. In der Rechtsform einer Aktiengesellschaft gegründet, war die Deutsche Bank von Anfang an verpflichtet, ihr Geschäftsergebnis in gedruckter Form der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Geschäftsbericht war damit vom Anfang an die zentrale Veröffentlichung der Bank. Der Umfang war in den frühen Jahren bescheiden. Ganze fünf Seiten umfaßt der Bericht für das erste Geschäftsjahr 1870, dennoch enthält er viele Informationen, die ansonsten nicht mehr überliefert sind. Ab 1874 sind dem eigentlichen Bericht volkswirtschaftliche Betrachtungen vorangestellt. Die Entwicklung der Bank wurde also schon früh im Zusammenhang mit den allgemeinen Zeitläuften betrachtet.
Das Zusammengehen der Deutschen Bank mit der Disconto-Gesellschaft im Jahre 1929 bedeutete in dem Dreivierteljahrhundert der "alten" Deutschen Bank Berlin sicherlich den größten organisatorischen Einschnitt, der sich natürlich auch in den Geschäftsberichten des nun vereinigten Instituts widerspiegelte - etwa in den Angaben über die Niederlassungen, den personellen Veränderungen in den Leitungsfunktionen, den großen Engagements.

Titelseiten der Geschäftsberichte von 1870, 1929 und 1943
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